Bei der Erweiterung des KPMG-Hauptsitzes um ein weiteres Hochhaus (ca. 32.000 m² BGF) waren wir für die Sicherstellung der digitalen Zukunftsfähigkeit des „Base Build“ als Gesamt-Campus verantwortlich. Da die Mieterin eigene Lösungen einbringt, lag der Fokus darauf, mit minimalem CAPEX eine nachhaltige „Smart Readiness“ zu schaffen, die das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus vor dem „Stranded Asset“-Risiko schützt und auch für zukünftige Mietergenerationen maximale Konnektivität (WiredScore) gewährleistet. Dies war auch vor dem Hintegrund aktueller und zukünftiger ESG-Anforderungen zu sehen
Herausforderung
Die besondere Komplexität lag in der grundsätzlichen Bereitstellung eines flexiblen Ökosystems für zukünftige Systemintegrationen bei minimalen CAPEX. Die Herausforderung war es, das Gebäude für die Digitalisierungsansprüche zukünftiger Mieter vorzubereiten, ohne vorab proprietäre Systeme zu verbauen oder die Flexibilität und Skalierbarkeit im Bereich der Datenkommunikation beschränken. Dies erforderte die Konzeption einer Infrastruktur, die Cloud-Konnektivität von Grund auf ermöglicht, eine dokumentierte Datenontologie bereithält und ein erweiterbares Netzwerk-, Firewall- und Cyber-Sicherheitskonzept (Redundanzen, DMZ etc.) implementiert, um langfristige Flexibilität und Sicherheit zu gewährleisten.
Lösung
Wir implementierten eine Strategie des „Smart Enablement“ (WiredScore-konform) für eine „Plug & Play“-Infrastruktur. Durch den Einsatz der T-MON Software synavision nutzten wir die IBN-Phase, um eine dokumentierte Datenontologie zu erstellen und so die Grundlage für alle zukünftigen Cloud-Integrationen zu schaffen. Das zugrundeliegende Netzwerk- und Sicherheitskonzept (inkl. DMZ und redundanter Anschlüsse) wurde erweiterbar konzipiert, wodurch das Gebäude dauerhaft höchste Digitalisierungsansprüche erfüllen kann.



